Rückblick: Einweihung des Gästehausanbaus und der Jeremias-Simon-Kapelle am 19. Juni 2021

Die Tore in Liemehna frieden ein, geben Schutz und vermitteln Geborgenheit. Aber sie sind gleichzeitig
offen, geben den Blick frei. Gäste sind willkommen.


So auch am Tag der offenen Tür(en) am 19. Juni 2021. Wir hatten Grund zur Dankbarkeit für alles, was gebaut und umgesetzt werden konnte und wollten dem Ausdruck geben. Der neue Anbau am Gästehaus trat dabei fast ein
wenig in den Schatten. Wir feierten Gottesdienst in der Kirche unter dem Psalmwort „Ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt“ (Ps 26,8). Mittendrin die Einweihung und Namensgebung des
vorher etwas verkommenen, nun aber wunderschön sanierten Seitenanbaus in als „Jeremias-Simon-Kapelle“.


Die Würdigung des Pfarrers Jeremias Simon, der Ende des 17 Jahrhunderts über 30 Jahre in Liemehna gelebt und gewirkt hatte, verbindet die Geschichte der Gemeinde, des Ortes und der Kirche mit dem Leben der heuti-
gen Generationen. Der rote Faden kann mit dem Kirchgebäude und der Verkündigung des Evangeliums aufgegriffen werden. Gott hat seine Gemeinde gebaut und durch die Zeiten geführt. Und er wird es auch jetzt und in Zukunft tun. Wie schön, dass unter den Gästen auch viele aus den Kirchdörfern der Region dabei waren.
Neugier, Interesse, Fragen zu eigenen Bauvorhaben, aber auch zarte Ansätze einer Verbundenheit sind spürbar. Allen gemeinsam ist das Staunen und die Dankbarkeit für das, was in und um Kirche und Pfarranwesen sichtbar geworden ist.


Staunen und Dankbarkeit

für die vielen Besucher

für gute Gespräche

für die Zeichen der Verbundenheit

für Essen und Trinken

die Hilfe des örtlichen Cateringunternehmens

und dass es für alle gereicht hat

für ein wunderschönes Konzert unter Gottes Himmel mit der Gruppe „Zwischenfall“

für den Abschluss eines Wegabschnittes und gleichzeitig für den Beginn eines neuen.

Den Nachklang dieses Festes erhoffen wir und beten auch dafür

dass die Verbundenheit in den Kirchdörfern wächst,

dass die Menschen offene Kirchen- und Herzenstüren finden,

dass die Gäste Frieden, Schutz und Geborgenheit erleben,

dass dieser Ort hier nach wie vor seine Grundberufung ausfüllen kann, theologischen Nachwuchs für unsere Landeskirche zu begleiten – und mitzuwirken an der beständigen geistlichen Erneuerung unserer Kirche und Gemeinden.

Gilbert Peikert